La Historia

La Historia

Der Begriff Salsa steht für mehr als 40 unterschiedliche Musikrichtungen (Guaguanco, Rumba, Son, Guaracha, Guajira, etc.) und verschiedene Dance Styles (Cuban, L.A. style, New York/ Puerto Rican Style).
Die Wurzeln des Salsa liegen in Afrika (vor allem die Percussion). Später habe traditionelle Einflüsse von Spanien und der Karibik gepaart mit modernen Einflüssen wie Jazz und Swing geformt was wir heute unter Salsa verstehen.

Als in den 20ziger Jahren des letzten Jahrhunderts die west-afrikanischen Einwohner von dem heutigen Angola bis zum Golf von Guinea nach Mittel-Amerika und Karibik kamen, brachten diese Menschen verschiedene Religionen, Musik und Kulturen mit.

Doch ihre spanischen Besitzer verbaten ihnen ihre traditionellen Instrumente. Die Afrikaner bauten behelfsmäßige Instrumente die dem Klang ihrer Instrumente sehr ähnlich waren (z.b.: ‚Cajones‘. Aus dieser Mischung aus Klängen entstand was man heute als Rumba definiert, welches sich im Laufe der Zeit zum Mambo und Son und später zum heutigen modernen Salsa unter dem Einfluss vom Swing und Jazz mit aero-karibischem Beat entwickelte.

CUBANISCHER URSPRUNG
Der kubanische ‚Son‘ oder ‚Guaracha‘ entstand in Ost-Kuba in der ersten Dekade des letzten Jahrhunderts. kubaVon Anfang an repräsentiert diese Musik eine Mischung aus spanischen und aero-kubanischen Elementen. Parallel entwickelte sich in den 40er Jahren die Anfänge des Mambo – eine Fusion aus aero-kubanischen Rhythmen und dem Big Band style von Jazz und Swing.
Der ‚Mambo‘ erreichte um 1950 einen Höhepunkt in New York City, wo Bands dirigiert von ‚Machito‘ und den Puertoricanern Tito Puente und Tito Rodriguez mit jazzigen instrumental Solos der Stilrichtung zu einem neuen Niveau verhalfen.
Während der New York Mambo und der kubanische Son begannen, ihre eigenen Styles zu entwickelten begann der große Salsa Boom in den 60ger Jahren.

PUERTORIKANISCHE/ NEW YORK EINFLUESSE
Von den frühen Jahren des 19ten Jahrhunderts bis heute hat Puerto Rico begierig verschiedene Kubanische Musik Stils – wie zum Beispiel den Danzon, Son, Guaracha, Rumba, und Bolero – ‚entliehen‘ und gemischt mit ihrer eigenen und dynamischen Volks und kontemporären Musik ist ein wunderbar reichhaltiger Stil entstanden.
puerto-rico Seit der politischen Vereinigung mit den vereinigten Staaten um 1920 ist die Musik dann sehr ein Produkt der New Yorker Musikszene geworden. Um 1940, ‚Nuyoricaner‘ wie Timbalero Tito Puente und Vokalist Tito Rodriguez wurden zu Top-Bandleadern und absoluten Innovatoren.

New York , vor allem ‚El Barrio‘, das lateinamerikanische Viertel New Yorks, wird oft als Keimzelle für Salsa genannt.
Von hier begannen Grossen wie Tito Puente und Celia Cruz ihren Siegeszug für Lateinamerikanische Musik.
Die Latino Dance Musik Szene in New York übertraf die der Insel Puerto Rico bei Weitem. ( Bis heute gibt es mehr Salsa Bands und Clubs in New York als in Puerto Rico.)

FANIA RECORDS
Der Aufstieg von ‚Salsa‘ ist eng mit ‚Fania Records‘ verbunden, welches 1964 gegründet und vor allem vom Komponist Willie Colon – dem ‚Wunderkind aus der Bronx‘ – beeinflusst wurde.
fania_1 Colon’s frühe Alben mit Vokalist Hector Lavoe, Ismael Miranda und Ruben Blades waren ein klares Statement des Fania Styles mit seinem erfrischenden ruhelosen Energie und aggressiven Dynamik des ‚Barrio‘.
Jedes kommerzielle Musik Genre braucht einen einprägsamen Namen über die Definition „recycled Afro-Cuban dance music“ hinaus.
Hence Fania war mit dem Wort ‚Salsa‘ (spanisch = Soße), was schon als Fachbegriff für die Band Zusammenstellung bekannt war.

SALSA ROMANTICA
In den späten 70ern verbannte der Salsa seine Darstellung der ‚Barrio‘ Realität (sozial und politisch sehr engagierte Themen wie soziale Ungerechtigkeit, louie4Diskriminierung, finanzielle Not der Armenviertel/ Barrios in Lateinamerika – zu Gunsten von sentimentaler Liebes Lyrik und einfacheren Arrangements. Die meist bekannten Stücke sind sentimentale Schnulzen von Eddie Santiago, Luis Enrique und Lalo Rodriguez (‚Salsa Romantica’/ ‚Salsa Erotica‘) im Gegensatz zu etwas aggressiveren Stücken mit eher afro-caribischer Herkunft genannt ‚Salsa Caliente‘ und Salsa Gorda‘.
Der Trend reflektiert die Tatsache, dass die meisten der heutigen ‚Bandleader‘ nicht mehr ausgebildete Musiker, sondern eher Club Performer sind wie Willie Colon oder Oscar de Leon.

Heutzutage aber geht es dem Salsa recht gut und der Markt in Latein Amerika und Europa ist gewachsen. Der größte Teil der Salsa-Produktion kommt heute aus New York, Miami und Lateinamerika selber. In den 90ern haben sich ehemalige Pop und House Sänger wie La India und Marc Anthony wieder zum Salsa zurückorientiert und damit viele Fans dem Salsa zugewandt. Mit dem Erfolg von Stars wie Victor Manuel und Rey Ruiz wächst die Hoffnung eines Wiederaufstiegs des Salsa zum Glanz der 50ern und 70er Jahre.